Photoshop ⟨ Plugin ⟩  -  Alternativer Ölfarben Filter

In Photoshop CS6 & CC gab es einen Ölfilter, welcher leider in Photoshop CC 2014 wieder entfernt wurde. Hier findet ihr eine brauchbare Alternative.


In Photoshop CS6 & CC gab es einen schönen Ölfarben Filter, welcher in vielen meiner Bilder Anwendung gefunden hat. Mit diesem Filter konnte man eine etwas märchenhafte Stimmung erzeugen und diverse Dinge, wie z.B. Haare, etwas geschmeidiger aussehen lassen. Ich habe diesen Filter geliebt.... Anwendung fand er beispielsweise im folgenden Bild, wo ich ihn für das Gras im Vordergrund verwendet habe.



Oder auch bei dieser, etwa 7mm "großen" Springspinne, um die kleinen Haare etwas geschmeidiger zu machen:



Seit Photoshop CC 2014 ist dieser Filter leider wieder verschwunden und ich habe eine Zeit lang gebraucht, meinen Workflow umzustellen und ohne diesen Filter zu arbeiten, bis ich vor kurzem auf die Alternative stieß, welche ich euch hier vorstellen möchte. Die Arbeit mit diesem **kostenlosen Plugin** ist zwar nicht ganz so kompfortabel wie die damalige Photoshop-Lösung, bringt aber definitiv ähnlich gute Ergebnisse.

Damit das Plugin ordnungsgemäß funktioniert, setzt es zwei Dinge vorraus:

  • Windows (keine Mac Unterstützung!)
  • installiertes Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable Package
Solltet ihr das Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable Package nicht installiert haben findet ihr hier den Downloadlink für ein 32-Bit Windows und hier den Downloadlink für ein 64-Bit Windows

Grundsätzlich sollte man immer von der Seite des Erstellers herunterladen..

Sollte es dort aber mal nicht mehr verfügbar sein könnt ihr es auch von mir bekommen. Da der Download von meiner Seite nicht funktioniert, warum auch immer, habe ich es in mein Google Drive Account hochgeladen.

Herunterladen könnt ihr es unter dem folgenden Link: https://goo.gl/5vzV4k

Sollte der Download über keinen der beiden Links funktionieren schreibt mir eine eMail an die im Impressum hinterlegt eMail-Adresse mit dem Betreff "Alternativer Ölfarbenfilter" und ich schicke es euch an eure Absender-Adresse.

Wenn ihr das heruntergeladene Paket entpackt habt, braucht ihr eigentlich nur 2 Dateien daraus. Das sind die Dateien:

  • Greyc-helper.bin
  • Greyc-x64.8bf
Diese beiden Dateien kopiert ihr in euren Photoshop Installations Ordner, in den Bereich Plugins.

Das sollte bei euch (bei einem 64-Bit Windows) folgender Pfad sein (Stand 08.11.2015):
*C > Programme > Adobe > Adobe Photoshop CC 2015 > Plug-ins*
oder bei einem 32-Bit Windows:
*C > Programme (x86) > Adobe > Adobe Photoshop CC 2015 > Plug-ins*

Beachtet bitte, dass euer Installationspfad, je nach Photoshop Version, von meinem hier angegeben abweichen kann. Diesen muss man dann halt dementsprechend auch auswählen.

Das war's. Ab sofort könnt ihr das Plugin verwenden. =)

Da der Filter eigentlich zur Rauschreduzierung da ist, findet ihr ihn unter: *Filter > Noise > GREYCstoration*
Verwendet ihr Photoshop in englisch, so wie ich, findet ihr ihn auch genau dort. Also unter dem Noise-Filtern.


Verwendet ihr Photoshop in Deutsch, wird im unteren Bereich ein neuer Punkt mit dem Namen "Noise" angelegt, womit ihr den Filter aufrufen könnt.


Bei einem Klick darauf, öffnet sich ein Fenster. Je nachdem, wohin ihr es zieht, bekommt ihr eine super Vorschau, wie es mit den vorhanden Einstellungen aussehen wird.


Die Einstellungen im folgenden Screeshot, zeigen die als Start empfohlenen Einstellungen.


Wenn ihr das Plugin frisch installiert habt, weichen die Einstellungen davon ab. Es empfiehlt sich, die oben genannten Einstellungen abzutippen und einmal anzuwenden, also mit OK zu bestätigen. Solltet ihr das getan haben, macht den Vorgang einfach mit *ALT+STRG+Z* wieder rückgängig.

Im Wesentlichen braucht ihr dann, bei erneutem Aufruf des Filters, nur den ersten Wert euren Bedürfnissen anpassen. Ich persönlich würde ihn jedenfalls nicht zu stark anwenden, sondern eher dezent. In der obigen Vorschau steht der 1. Wert bei 111. Verwenden würde ich wahrscheinlich einen Wert zwischen 20 & 30 anwenden.

Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich nicht wirklich weiß, was die anderen Werte machen. Aber im Grunde interessiert es mich auch nicht. Der erste Wert ist der, der für mich zählt und für mich genau das macht, was er soll. Mit den anderen Werten lohnt es sich sicherlich, zu experimentieren, aber auf Grund meines aktuellen Workflows, mache ich mir nicht wirklich Gedanken darüber.


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